Technik

Übergangszeit vorbei – Ladeparkplätze nur (noch) für E-Fahrzeuge

Seit dem Frühling 2017 gibt es in Dortmund Parkplätze speziell für Elektrofahrzeuge. Auf diesen E-Parkplätzen sieht man allerdings nicht selten Verbrenner parken, welche die Parkplätze und damit auch die Ladestationen blockieren. Doch damit ist jetzt Schluss!
Lesezeit: 3 Minuten
Keine GNADE mehr für Falschparker

Für Fahrer von Elektrofahrzeugen ergibt sich immer wieder ein Ärgernis, wenn die Ladeplätze für ihre Autos wieder und wieder durch konventionelle Fahrzeuge blockiert sind, und daher das Laden ihres Fahrzeugs verhindert wird. Dagegen will die Stadt Dortmund nun allerdings mit Kontrollen vorgehen. Falsch geparkte Fahrzeuge werden nun konsequent abgeschleppt. Bislang hatten die Falschparker lediglich einen Hinweiszettel erhalten.

Die Parkplätze sind mit Schildern und Bodenmarkierungen gekennzeichnet.

LadeINFRASTRUKTUR im Aufbau

Die aktuellen Maßnahmen sind Teil der Dortmunder eMobilitäts Strategie. Die Stadt Dortmund nimmt das Thema eMobilität sehr ernst, so sei es angesichts der noch relativ geringen Reichweiten von Elektroautos wichtig, dass die Nutzer den Zugang zu einer guten Ladeinfrastruktur erhalten. In dem Dortmunder Stadtgebiet gibt es derzeit 18 E-Parkplätze und 47 Ladestationen mit 94 Ladedosen.

Alle Dortmunder Stromtankstellen sind bei goingelectric einsehbar.

Freie Fahrt für Elektrofahrzeuge auf Busspuren

All diese Vorteile für Elektrofahrzeuge sollen Lust auf die eMobilität schaffen. Denn bislang sind nur wenige Elektrofahrzeuge in Dortmund zugelassen worden. Einen weiteren Vorteil erhalten Fahrer von E-Fahrzeugen durch die Freigabe der Busspuren auf der Benninghofer Straße sowie der Wittbräucker Straße.

Vorreiter in der eMobilitäts Förderung

Bereits seit einigen Jahren fördert die Stadt Dortmund aktiv die Elektromobilität. Mit den geltenden Vorteilen setzt die Stadt Dortmund als eine der wenigen Städte mögliche Bevorzugungen aus dem im ‎Juni 2015 inkraftgetretenen Elektromobilitätsgesetz um. Auch besteht der Städtische Fuhrpark bereits zu etwa 30 % aus Fahrzeugen mit Elektroantrieben. Damit ist Dortmund ein Vorreiter in der Elektromobilität.

Hinweis: Für die Nutzung dieser Privilegien ist eine Elektro Zulassung mit einem speziellen E-Kennzeichen erforderlich.

Foto:Karsten Wickern

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